Gerade erschienen


 

Alles nur gekauft? Korruption in der Bundesrepublik seit 1949.

Von der erkauften Hauptstadtentscheidung 1949 bis zur "Affäre Christian Wulff" - Korruption durchzieht die politische Geschichte der letzten siebzig Jahre. Differenziert analysiert Jens Ivo Engels die einschlägigen Affären und Debatten und bettet sie in die jüngeren Diskussionen über Transparenz und good governance ein. Er bietet ein ausgewogenes Gesamtbild der Geschichte der BRD und der umstrittenen Verbindungen von Politik und Wirtschaft.

Erschienen beim wbg Theiss Verlag.

Mehr Informationen finden Sie hier.

Dissertation von Anna Rothfuss erschienen


Die Dissertation von Anna Rothfuss ist nunmehr unter dem Titel "Korruption im Kaiserreich. Debatten und Skandale zwischen 1871 und 1914" bei Vandenhoeck & Ruprecht erschienen.

Mehr Informationen auf der Verlagswebseite

 

01/01/70

Internationale Konferenz: "Geschichte der Transparenz in Politik und Gesellschaft", Lichtenberghaus der TU Darmstadt, 18.-19. Juni 2019


Im Rahmen des Forschungsprojektes HISTRANS findet am 18. und 19. Juni 2019 eine internationale Konferenz in Darmstadt statt. 

Die Konferenz bietet ein Forum für Geschichtsforschung, die sich mit dem Konzept der Transparenz in Politik und Zeitdiagnose seit der Aufklärung beschäftigt. Im Mittelpunkt stehen dabei Fragen nach den Ursprüngen des Konzepts der Transparenz und dessen Bezug zu Korruption oder Parteiorganisationen. Es werden "Instrumente der Transparenz", die Rolle verschiedener Transparenzakteure sowie das Ideal des transparenten Politikers diskutiert. Die Grenzen der Transparenz werden im Kontext von Geheimdiensten und Wirtschaftspolitik analysiert. Die empirischen Beispiele stammen aus der Neueren und Neuesten Geschichte mit einem starken Schwerpunkt auf dem 20. Jahrhundert.

Das Programm gibt es hier.

 

Dissertationen aus dem Projektzusammenhang erschienen (POC/K1)


Die Dissertation von Julie Bour ist unter dem Titel

Clientélisme politique et recommandations. L'exemple de la Lorraine de la IIIe à la République bei Presses universitaires de Rennes erschienen.

Mehr Informationen auf der Verlagswebseite

 

Die Dissertation von Christophe Portalez ist unter dem Titel

Alfred Naquet et ses amis politiques. Patronage, corruption et scandale en République (1870-1898) ebenfalls bei Presses universitaires de Rennes erschienen.

Mehr Informationen auf der Verlagswebseite

 

Forschungsprojekt HISTRANS offiziell gestartet


Im Rahmen des deutsch-französischen Forschungsprojektes HISTRANS haben die wissenschaftlichen Mitarbeitenden Sandra Zimmermann und Martin Mainka Mitte Mai ihre Arbeit an der TU Darmstadt aufgenommen.

 

 

Neuer Sammelband aus dem Projektzusammenhang erschienen


Unter dem Titel "Dénoncer la Corruption" ist nun ein aus einer Projektagung in Aix-en-Provence hervorgegangener Sammelband bei Demopolis erschienen.

Der Band beschäftigt sich in vielen Beiträgen, darunter ein Beitrag von Projektmitarbeiterin Andrea Perthen zum HS-30-Skandal in der Bundeserepublik, mit Transparenz und Whistleblowing in den Medien.

 

 

Dissertation von Robert Bernsee erschienen


Die Dissertation von Robert Bernsee ist unter dem Titel 

Moralische Erneuerung. Korruption und bürokratische Reformen in Bayern und Preußen, 1780-1820 in der Reihe Veröffentlichungen des IEG Mainz bei Vandenhoeck & Ruprecht erschienen.

Mehr Informationen auf der Verlagswebseite.

 

Dissertation von Volker Köhler veröffentlicht


Die 2015 an der TU Darmstadt erfolgreich verteidigte Dissertation von Volker Köhler wurde nun unter dem Titel "Genossen-Freunde-Junker. Die Mikropolitik personaler Beziehungen im politischen Handeln während der Weimarer Republik" bei Wallstein veröffentlicht.

Die 2016 mit dem Friedrich-Ebert-Preis der Forschungsstelle Weimarer Repulik an der Universität Jena und dem Weimarer Republik e.V. ausgezeichnete Arbeit spürt der Bedeutung personaler Netzwerke in politischen Prozessen während der Weimarer Republik nach. Köhler nimmt dabei drei Fallbeispiele in den Blick: die sächsische Sozialdemokratie, Kölns Oberbürgermeister Konrad Adenauer und die Osthilfe.

 

Neues Projekt genehmigt: HISTRANS 2018-2021


Neues Forschungsprojekt genehmigt: Von 2018 bis 2021 finanzieren DFG und ANR das dritte Verbundprojekt einer deutsch-französischen Forschergruppe um Jens Ivo Engels. Zu den wichtigsten Partnern gehören Frédéric Monier (Avignon) und Olivier Dard (Paris/ Sorbonne).

 HISTRANS: Historie der Transparenz. Sichtbarmachung von Politik in Deutschland und Frankreich 1890-1990

Transparenz ist heute ein politischer Wert, der für Demokratie, Teilhabe und Verantwortlichkeit steht. Dabei geraten meist zwei Dinge in Vergessenheit: Transparenzforderungen sind weder ganz neu noch überzeitlich, sondern sie haben eine Geschichte und sind kontextgebunden. Außerdem haben sie in der Regel ambivalente Wirkungen. Da es noch so gut wie keine historischen Studien zur Geschichte von Transparenz gibt, setzen wir zunächst an der politischen Geschichte an. Transparenz ist nur scheinbar die Eigenschaft eines politischen Systems. In Wirklichkeit schlägt sie sich hauptsächlich in politischen Forderungen nach Transparenz nieder – insbesondere nach Zugang zu Informationen und Materialien, die das Politische ‚lesbar‘ machen sollen. Die Gruppe widmet sich der Geschichte von Transparenzforderungen im Bereich der Politik in Deutschland und Frankreich. Empirisch steht im Fokus erstens die lange Geschichte Parlamentarischer Untersuchungsausschüsse zwischen ca. 1890 und 1970, zweitens zwei Skandale aus dem Bereich der Parteienfinanzierung (Flick-Skandal 1981-1985  und Affäre Urba 1989-1993). Folgende Fragen stehen im Mittelpunkt: Wann wurde Transparenz eine effektive politische Forderung? Welche Maßnahmen wurden vorgeschlagen? Wer waren die zentralen Akteure? Welche Kontexte sind zu beachten? Wirkungen: Führte die Transparenzforderung zu mehr oder weniger belastbarem Wissen über politische Prozesse? Stärkte oder reduzierte sie Vertrauen in politische Prozesse?

Jens Ivo Engels eröffnet Korruptions-Konferenz in Barcelona


Prof. Jens Ivo Engels hat am 14.12. den ersten  Congreso Internacional de Historia de la Corrupción Política en la España Contemporánea in Barcelona mit einer Key Note eröffnet und dabei Presseecho in Spanien gefunden: La Vanguardia berichtete.

Die Konferenz (Programm und Programmatik hier) fand im Rahmen des GDRI-Netzwerks zur historischen Korruptionsforschung statt und brachte verschiedene Beiträge und Beitragende zur politischen Korruption in Spanien zusammen und machte damit einen wichtigen Aufschlag zu diesem Themenfeld.

Tagungsband "Stadt - Macht - Korruption" erschienen


Die infolge unserer letztjährigen Tagung zu "Korruption und Stadt" entstandenen instruktiven Aufsätze sind nunmehr versammelt im 20. Band der Reihe "Beiträge zur Stadtgeschichte und Urbanisierungsforschung" im Franz Steiner Verlag erschienen.

Die Einführung von Jens Ivo Engels und Frédéric Monier ist als Leseprobe hier einsehbar.

 

 

Beitrag zur französischen Debatte um Korruptionsskandale und Demokratien


Die beiden Projektleiter Jens Ivo Engels und Frédéric Monier haben gemeinsam mit der rumänischen Historikerin Silvia Marton zur  Frage nach dem Zusammenhang von Korruption, Skandalen und der Destabilisierung von Demokratien in Europa seit 1989 bei laviedesidees.fr  Stellung bezogen:

Den Beitrag finden Sie hier.


Tagung zu Korruptionskritikern und Whistleblowern im November


Am 17. und 18. November wird in Aix-en-Provence die spannende Tagung

"Denunciation and Denouncers of Corruption. Do-gooders, Pamphleteers and Whistleblowers, 19th-20th Centuries"

stattfinden. Organisiert wird sie vom französischen Teil der Forschungsgruppe unter Leitung von Professor Frédéric Monier und Cesare Mattina.

Details sind auf der Seite http://pock.hypotheses.org/ zu finden.

Tagungsbericht zur Tagung STADT - MACHT - KORRUPTION


Inzwischen hat H-Soz-Kult unseren Tagungsbericht der - dank der engagierten Teilnehmer sehr instruktiven - Tagung im April veröffentlicht. Wer ihn nachlesen möchte, kann dies hier tun.

Tagung: STADT - MACHT - KORRUPTION


Stadt - Macht - Korruption.

Praktiken, Debatten und Wahrnehmungen städtischer Korruption im 19. und 20. Jahrhundert

 

Vom 27. bis 29. April 2016 veranstaltet POC/K 2 eine Tagung zum Thema "Korruption und Stadt" im Kurhaus Trifels in Annweiler.

Im internationalen Vergleich, mit Beispielen aus Europa, Nordamerika und Asien, sollen sowohl "korrupte" Praktiken selbst als auch die darüber geführten Debatten analysiert werden. Wir wollen ausloten, welche strukturellen Voraussetzungen Städte für Korruption und Netzwerkbildung boten und welche besonderen Merkmale städtische Seilschaften oder käufliche Verwaltungen auszeichneten und welche Normen ihnen zugrunde lagen. Außerdem nehmen wir aus solchen Vorgängen entstandene Skandale und Kontroversen in den Blick. Schließlich soll es um Stadtimages und Versuche von als "verfilzt" angesehenen Städten gehen, diesen schlechten Ruf wieder abzuschütteln.

Das Programm der Tagung gibt es hier.

Abschluss von Volker Köhlers Promotionsverfahren (12.11.2015)


Am 12. November fand die Disputation Volker Köhlers, unseres POC/K 1-Kollegen und nunmehrigen wissenschaftlichen Mitarbeiters der TU Darmstadt, statt. Mit der Verteidiung seiner Dissertation Die Mikropolitik der Genossen, Freunde und Junker. Zur Bedeutung personaler Verbindungen im politischen Handeln während der Weimarer Republik hat er sein Promotionsverfahren sehr erfolgreich abgeschlossen. Erst- und Zweitprüfer waren Prof. Dr. Jens Ivo Engels und Prof. Dr. Andreas Fahrmeir.

Publikation: Christian Ebhardts Dissertation ist erschienen


Unter dem Titel "Interessenpolitik und Korruption. Personale Netzwerke und Korruptionsdebatten am Beispiel der Eisenbahnbranche in Großbritannien und Frankreich (1830–1870)" sind die Forschungen Christian Ebhardts, der im April 2014 promoviert wurde, nunmehr bei Vandenhoeck & Ruprecht veröffentlicht worden. In seiner 365seitigen Monographie betrachtet er mit dem Eisenbahnbau eines der am häufigstem mit der Industrialisierung assoziierten Themen neuerdings im Lichte der historischen Korruptionsforschung und fügt somit der Geschichte Europas im 19. Jahrhundert eine wichtige Facette hinzu.  

ISBN: 978-3-8471-0425-4

"Une société sans corruption est un mythe absolu" - Interview mit Professor Engels in Le Monde


Am vergangenen Samstag gab Professor Engels ein Interview in der großen französischen Tageszeitung Le Monde, in dem er klarstellte, dass Politik ohne "Korruption" ein Mythos sei. Nachzulesen ist das Gespräch hier.

"Korruption ist der Regelfall": Ein Telefoninterview mit Professor Engels im Deutschlandfunk


In einem kurzen Interview nahm Professor Engels am 31.5.2015 beim DLF zur Verbreitung von und dem gesellschaftlichen Umgang mit Korruption Stellung. Er skizzierte außerdem die Vielfalt und variierende Sichtbarkeit korrupter Praktiken sowie den Gebrauch von Korruptionskritik seit der Sattelzeit. Mit Blick auf die aktuelle FIFA-Affäre wies er darauf hin, dass entsprechende Kritik zwar konstruktiven Reformdruck erzeugen könne. Auf der anderen Seite dürfe man jedoch nicht vergessen, dass die europäischen Diktaturen der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts ihren Aufstieg nicht zuletzt der erfolgreichen Skandalisierung diverser Korruptionsfälle in ihren demokratischen Vorgängerregierungen verdankten.

Eine kurze Zusammenfassung des Interviews findet sich hier.

Das Interview selbst war für fünf Monate in der Deutschlandradio Mediathek abrufbar.

Artikel über Darmstädter Korruptionsforschung in der FR


Am 27. März 2015 erschien in der Frankfurter Rundschau ein Artikel über Professor Engels, seine neue Publikation zur Geschichte der Korruption sowie die Forschung von POC/K auf diesem Gebiet. Wieder einmal zeigt sich, wie sehr das Thema Korruption eine breite Öffentlichkeit interessiert.

Nachzulesen ist der Artikel hier.

Rezension


Politische Korruption ist ein Thema, das offensichtlich eine breite Öffentlichkeit bewegt. Professor Engels' neue Publikation wird daher weiterhin in verschiedenen Medien besprochen; jüngst etwa von Thorsten Jantscheck bei Deutschlandradio Kultur.

Hier ist der Beitrag nachzuhören.

Artikel über Korruption von Professor Engels bei eutopia


Die Entwicklungsgeschichte des Konzepts der Korruption beschreibt Jens Ivo Engels in einem Artikel für das Magazin "eutopia. Ideas for Europe", Titel: 

"Die Erfindung der Korruption in Europa"

Der Artikel ist sowohl in englischer als auch in deutscher Sprache nachzulesen.

Kick-Off-Veranstaltung im Kurhaus Trifels


Am 9. und 10. Oktober fand das erste Treffen der POC/K 2-Doktoranden mit ihren französischen Tandempartnern und den sie betreuenden Professoren statt. Die zwölfköpfige Gruppe, bestehend aus fast allen beteiligten Kooperationspartnern, kam im Kurhaus Trifels bei Annweiler zusammen, um sich gegenseitig kennenzulernen, die aktuellen Projekte vorzustellen sowie Themen und Schauplätze der kommenden Workshops und Tagungen zu diskutieren. Die neuen Doktoranden erhielten außerdem von ihren deutschen Projektvorgängern einen Erfahrungsbericht mitsamt Rat- und Vorschlägen für die künftige Zusammenarbeit mit ihren französischen Pendants. Wer am zweiten Tag nicht sofort abreisen musste, genoss nach dem gemeinsamen Mittagessen noch von der nahe gelegenen Reichsburg Trifels aus die Aussicht auf den Pfälzer Wald und begutachtete die im Innern ausgestellten Exponate. 

Professor Engels auf der Frankfurter Buchmesse


Auf der diesjährigen Frankfurter Buchmesse wurde Herr Engels gleich zwei Mal zu seiner neuen Publikation interviewt - für die Öffentlichkeit ist der Begriff der Korruption offenbar von hohem Interesse.

Das am Mittwoch geführte Interview für 3sat kann hier nachgehört werden. Das Gespräch auf dem "Blauen Sofa" wurde bei Deutschlandradio Kultur übertragen.

 

Ein weiterer Beitrag bei ORF Wissen ist ebenfalls nachzuhören und -lesen.

"Jens Ivo Engels erforscht die Geschichte der Korruption" - Radiointerview mit Prof. Engels bei WDR 3


 

Im Zuge der Veröffentlichung seines neuen Buches gab Prof. Engels in WDR 3 Mosaik ein Interview zum Thema der Geschichte der Korruption.

Hier ist der Beitrag nachzuhören.

Gerade erschienen


 

Jens Ivo Engels veröffentlicht die erste übergreifende Geschichte der politischen Korruption in Europa:

Die Geschichte der Korruption
Von der Frühen Neuzeit bis ins 20. Jahrhundert

 

Erschienen beim S. Fischer Verlag:

http://www.fischerverlage.de/buch/die_geschichte_der_korruption/9783104031323

Auf dieser Seite finden Sie auch eine Leseprobe

 

 

Abschluss von Robert Bernsees Promotionsverfahren (04.07.2014)


Am 04. Juli fand die Disputation unseres Kollegen Robert Bernsee statt, der in das Vorgängerprojekt "Korruptionskommunikation und "korrupte" Praktiken in Deutschland, Großbritannien und Frankreich von der Sattelzeit bis zur Hochmoderne" eingebunden war. Mit der Verteidiung seiner Dissertation Korruption und Bürokratisierung: Debatten, Praktiken und Reformen in Deutschland während der Sattelzeit (1780-1820) hat er sein Promotionsverfahren sehr erfolgreich beendet. Erst- und Zweitprüfer waren Prof. Dr. Jens Ivo Engels und Prof. Dr. Hillard von Thiessen.

"Geben und nehmen - Jede Gesellschaft braucht ein bisschen Korruption": Interview mit Prof. Jens Ivo Engels bei Deutschlandradio Kultur


Am 12.06. ist Prof. Engels erneut interviewt worden - diesmal von Ulrike Timm in der Sendung "Thema" auf Deutschlandradio Kultur. 

Vor dem Hintergrund seiner im September erscheinenden Publikation äußert sich Prof. Engels zur regelrechten Allgegenwart von Korruption in Politik und Verwaltung der westeuropäischen Länder während der letzten vier Jahrhunderte, was aber - wenigstens bis zu einer gewissen Schwelle - nicht zwangsläufig ein Übel darstellen musste.

Ebenfalls angesprochen wurden das schwankende öffentliche Bewusstsein für Korruption sowie die mitunter schwerwiegenden Folgen einer Skandalisierung bekannt gewordener Fälle.

Der etwa zehnminütige Beitrag ist hier les- und hörbar.

"Regieren Reiche besser?" Interview mit Prof. Jens Ivo Engels bei Hr2 Kultur


Am 01.04.2014 wurde Prof. Engels bei Hr2 Kultur in der Sendung „Der Tag“ interviewt.

Die Sendung beschäftigte sich mit der Frage „Vermögen. Macht. Kompetenz? Regieren Reiche besser?“.

In seinem Interview [Minute 32-38] beschäftigte sich Prof. Engels mit dem Thema des Ämterkaufs in der Frühen Neuzeit und erklärte am Beispiel der Steuerpacht dessen Auswirkungen.

Den Beitrag kann man hier anhören.

POC/K präsentiert sich in der Hoch3 Forschen: „Das süße Gift der Begünstigungen“


Mit dem aktuellen Artikel der Hoch3 Forschen (1/2014) “Das süße Gift der Begünstigungen“ ist POC/K momentan prominent auf der Internetpräsenz der TU Darmstadt vertreten. Wir freuen uns über die Aufmerksamkeit.

 

Den Artikel der Hoch3 Forschen, welcher auf einem Interview mit unserem Team um Herrn Prf. Dr. Engels beruht, kann man hier komplett lesen (hier für die gesamte Ausgabe klicken)

Tagungsbericht "Krumme Touren in der Wirtschaft"


Anfang März ist der Tagungsbericht zu unserer Konferenz ""Krumme Touren" in der Wirtschaft" (Frankfurt, 28.-30. November 2013) auf H-Soz-u-Kult erschienen!

Für alle Interessierten findet sich hier der Link:

hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/tagungsberichte/id=5256

Abschluss Promotionsverfahren Christian Ebhardt (13.02.2014)


Am 13.2.2014 hat unser Kollege Christian Ebhardt aus dem Vorgängerprojekt "Korruptionskommunikation und "korrupte" Praktiken in Deutschland, Großbritannien und Frankreich von der Sattelzeit bis zur Hochmoderne" sein Promotionsverfahren sehr erfolgreich abgeschlossen.

Seine Dissertation Interessenpolitik und Korruption am Beispiel der Eisenbahnbranche - Großbritannien und Frankreich, 1830-1870 wird zur Zeit für die Veröffentlichung vorbereitet.

Website des Vorgängerprojekts: www.korruptionsforschung.tu-darmstadt.de/index.php


POC/K trifft auf Juristen und Wirtschaftswissenschaftler


Am 31.1.2014 stellten Anna Rothfuss und Volker Köhler den "Verein gegen das Bestechungsunwesen" auf einer Darmstädter Nachwuchstagung zu "Enforcement and Policing" vor.

Gerade der Austausch und Vergleich zwischem dem historischen Phänomen der Korruptionsbekämpfung am Beispiel des Vereins und heutigen Fragen nach richtigem Verhalten am Schnittfeld von Recht und Wirtschaf,t führte für alle Beteiligten zu fruchtbaren Überlegungen und Einordnungen der eigenen Erkenntnisse.

Als Historiker konnte man so zum Beispiel seine eigenen Erkenntnisse aus Kaiserreich und Weimarer Republik mit heutigen Fragen zu privaten, internen Ermittlungen von Großunternehmen und deren rechtliche Grundlage, dem Phänomen des "virtuellen Prangers" oder der volatilen Rolle des Europäischen Gerichtshofes bei der Implementierung von EU-Direktiven in Verbindung setzen.

 

Tagung "Krumme Touren"


Am 28.-30.11. richteten wir in Frankfurt eine Tagung zu

„Krumme Touren“ in der Wirtschaft. Zur Geschichte ethischen Fehlverhaltens und seiner Bekämpfung in Privatwirtschaft und Unternehmen

aus.

Auf der Tagung konnten wir in regen Austausch mit Unternehmenshistorikern und Wirtschaftsethikern treten. Ein kurzer Bericht zur Tagung wird bald folgen.

Cahiers Jaurès Nr. 209: "La corruption et ses critique" (Juli-September 2013)


Die Ausgabe 209 der Cahiers Jaurès ist unter Anleitung von Frédéric Monier (POC/K Avignon) zum Thema "La corruption et ses critiques" erschienen.

Inhaltsverzeichnis

 

Im Band haben aus unserem Projektverbund Jens Ivo Engels und Anna Rothfuss zur SPD und deren Aneignung von Korruptionsskandalen im Kaiserreich veröffentlicht. Außerdem von französischer Seite Frédéric Monier einen Einführungstext zur politischen Korruption als europäische Geschichte und zur Rolle Jaurés in der Commission Rochette. Christophe Portalez schrieb über die Revue socialiste und ihre Haltung zur politischen Korruption sowie Olivier Dard über Nationalismus und Korruptionskritik.

Internationale POC/K-Konferenz "Corruption et scandales dans l’Europe contemporaine" (Avignon, 30.-31.05.2013)


Ende Mai fand in Avignon die zweite, von POC/K organisierte Konferenz statt. Im Mittelpunkt standen diesmal Korruptionsskandale im Europa des 19. und 20. Jahrhunderts.

Programm

Die Konferenz thematisierte die Bedeutung von Korruptionskommunikation und -skandalen zur Vermittlung und Aushandlung politischer Normen und Konzeptionen und zog Linien ueber den gesamten Kontinent. Von Norwegen ueber Deutschland und Frankreich bis Spanien und sogar ueber den Atlantik nach Kanada und Lateinamerika.

Es wurde klar, dass Korruptionskommunikation sowohl eine Eigenlogik verfolgt als auch von Akteuren zur Charakterisierung von Praktiken angewandt wurde, um sich dadurch einen Vorteil im politischen Kampf zu verschaffen. Korruptionsskandale waren auch Kaempfe um die Deutungshoheit ueber Politik, ungeachtet dessen ob diese Politik vor dem lokalen Setting Paus oder der skandinavischen Buerokratie des 19. Jahrhunderts stattfand.

 

Aus unserem eigenen Projektverbund stellten Anna Rothfuss (Darmstadt) und Christophe Portalez (Avignon) ihre Erkenntnisse ueber die Verarbeitung des Panamaskandales bei deutschen und franzoesischen Sozialisten vor. Waehrend in Deutschland der Skandal zu einem Angriff auf das kapitalistische System genutzt wurde, welcher in dieser Direktheit mit innenpolitischen Themen alleine nicht gefahren werden konnte, wurde gleichzeitig die franzoesische Republik als bewahrungswuerdiger Fortschritt vom kaiserlichen Regime betrachtet. In Frankreich wurde die Thematik von den Sozialisten genutzt um die korrupte Republik anzuprangern und die herrschenden Eliten zu diskreditieren.

 

Vor dem malerischen Hintergrund der Provence war diese Konferenz ein voller Erfolg, welcher den bereits in Metz begonnen fruchtbaren Austausch der historischen Korruptionsforscher weiter fortsetzte.

 

JMEH Heft 1, 11. Jahrgang ist am 7.2.2013 mit Korruptionsschwerpunkt erschienen


Das Journal of Modern European History 1/11 (2013) beschäftigt sich mit Corruption and the Rise of Modern Politics.

Viele der darin enthaltenen Aufsätze, u.a. von Annika Klein (m. Ronald Kroeze), Robert Bernsee und Christian Ebhardt, sind aus einer Tagung zur historischen Korruptionsforschung in Amsterdam hevorgegangen.

Link zur Übersicht der Ausgabe bei C.H. Beck.

Abschluss Promotionsverfahren Annika Klein (19.12.2012)


Annika Klein hat mit erfolgreich bestrittener Disputation am 19.12.2012 ihr Promotionsverfahren abgeschlossen.

Ihre Dissertation Korruption und Korruptionsskandale in der Weimarer Republik wird zur Zeit für die Veröffentlichung vorbereitet.

Die Arbeit wurde von Prof. Dr. Andreas Fahrmeir (Frankfurt) und Prof. Dr. Barnaba Maj (Bologna) betreut.

Internationale POC/K-Konferenz "Faveurs et politique dans l’Europe contemporaine (19e-20e siècles)" (Metz, 4.-5.10.2012)


Am 4. und 5. Oktober 2012 fand in Metz eine von POC/K ausgerichtete Tagung zu "Faveur" und Politik im Europa des 19. und 20. Jahrhundert statt.

Mit Vortragenden aus Rumänien, Portugal, Belgien, den USA, Frankreich und Deutschland konnte auf dieser Konferenz die Thematik korrupter Praktiken intensiv und vor allem aus verschiedenen Blickwinkeln diskutiert werden. Dabei wurden auch Ansätze aus der Politikwissenschaft und Geographie diskutiert, die in ersterem Falle nochmals die  Vor-und Nachteile der konstruktivistischen und normativen Ansätze der Korruptionsforschung herausstelten und dabei halfen die Konturen des eigenen Ansatzes zu schärfen. Zudem wurde auch die Bedeutung von Analysekategorien wie "Raum" aufgeworfen. Insgesamt entstand eine anregende Diskussion über die beiden Tage, aus der alle sowohl methodische als auch empirische Anregungen mitnehmen konnten.

Im Zuge der Tagung präsentierten auch mehrere deutsch-französische POC/K-Tandems erste Ergebnisse ihrer Zusammenarbeit:

Annika Klein und Anne-Catherine Schmidt-Triborn verglichen die Formen rechtsradikaler Proteste gegen die Republik am Beispiel der Action française und der NSDAP. Dabei fiel auf, dass die NSDAP im Gegensatz zur AF weit weniger auf Massenproteste setze.

Julie Bour und Volker Köhler verglichen die "Patronagepraktiken" von lokal fest verankterten, doch republikweit Einfluss ausübenden Politikern am Beispiel von Jules Develle und Konrad Adenauer (ersterer für die Dritte, zweiterer für die Weimarer Republik). Dabei fiel auf, dass ein starker Rückhalt in der "Heimat" oftmals über ähnliche Symboliken und Referenzsysteme (Religion, Familie..) hergestellt wurde.

Jonathan Barbier und Robert Bernsee verglichen schließlich Rechtfertigungen von Patronagepraktiken in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Dabei betonten beide die Bedeutung von Reformbewegungen und das sich ändernde Umfeld in Preußen nach der napoleonischen Zeit sowie im Frankreich der Julimonarchie.  In Frankreich wurde dabei die Korruptionskritik viel stärker mit der Systemfrage und generellen moralischen Fragen verknüpft, während in Preußen die Monarchie nicht grundsätzlich in Frage gestellt wurde, aber die Effizienz der Verwaltung gesteigert werden sollte.

Panel zur Korruption auf der Tagung der German History Society in Edinburgh (13.-15.9.2012)


Gemeinsam mit Tom Tölle (Freiburg/Yale) haben Annika Klein, Anna Rothfuss und Volker Köhler die Möglichkeiten der historischen Korruptionsforschung in einem zeitlich breit aufgestellten Panel auf der Jahreskonferenz der German History Society vorgestellt

Unter dem Titel Breaking the Arcanum: Corruption Debates in German-speaking countries from the 17th to 20th Centuries sprach Tom Tölle über das Spannungsfeldsowie die Bedeutung von religiöser und Korruptionsrhetorik im Zuge von Wahlen in Basel, Hamburg und im England des späten 17. Jahrhunderts. Anna Rothfuss griff den Faden der Korruptionskommunikation dann für das Kaiserreich auf und zeigte am Beispiel der Vorwürfe des liberalen Abgeordneten Lasker gegen Handelsminister Itzenplitz (1873), wie Korruptionsvorwürfe von verschiedenen politischen Parteien zu ihren eigenen Zwecken instrumentalisiert werden konnten. Abschließend beschrieb Volker Köhler anhand des Vereins gegen das Bestechungsunwesens, wie ein industrieller Interessenverband Korruptionsvorwürfe gezielt als Ablenkungsmanöver sowie zur Steuerung von Normdiskussionen in der Zwischenkriegszeit nutzen konnte. Moderiert wurde das Panel von Annika Klein, die den Einzelvorträgen auch einen kurzen Abriss über Möglichkeiten und Methoden der historischen Korruptionsforschung voranstellte.

 

Sammelband "La Politique Vue D'En Bas" ist bei Armand Colin erschienen (18.4.2012)


Der Sammelband, der auch Beiträge von Robert Bernsee und Annika Klein enthält, ist aus der deutsch-französischen Zusammenarbeit entstanden, die auch als Leitgedanke hinter POC/K steht und beschäftigt sich mit der Figur des modernen Politikers und seinen Netzwerken und wie diese in Debatten und Diskursen wahrgenommen wird bzw. wie sie normativ bewertet werden, zum Beispiel als "korrupt".

Link zum Verlag

Antrag des Instituts für Geschichte der TU Darmstadt wurde bewilligt!


 

Der Antrag des Instituts für Geschichte der TU Darmstadt wurde von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) angenommen. Das Projekt wird in Kooperation mit der Université d'Avignon bearbeitet und von der Agence Nationale de la Recherche (ANR) kofinanziert.

Das Projekt wird das Phänomen der politischen Korruption als ein Merkmal moderner Gesellschaften bearbeiten und versuchen die Forschungslücke in Frankreich und Deutschland auf diesem geschichtswissenschaftlichen Forschungsfeld zu schließen.

 

Den Projektantrag können Sie hier nachlesen.

Kontakt


Institut für Geschichte

Technische Universität Darmstadt

FB 2: Gesellschafts- und Geschichtswissenschaften        

 

Besucheradresse:

Landwehrstraße 50a

D-64293 Darmstadt

Postanschrift:

Dolivostraße 15
D-64293 Darmstadt

 

Telefon: 06151/16-57479

     oder 06151/16-57478

 

korruptionsforschung(at)pg.tu-darmstadt.de


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